Eigenes Haus – ist das ein gutes Investment?

21. August 2017 21 Von admin

Durch diese Frage bin ich überhaupt dazu gekommen, mich richtig mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen.

Ich las einen Artikel auf Zendepot mit der Schlussfolgerung, dass ein eigenes Haus eine Lifestyle-Entscheidung sei, aber kein Investment. Und dass es wesentlich bessere Investitionsmöglichkeiten gäbe, wie z.B. die Börsengehandelten Indexfonds (ETF’s).

Eine eigene Immobilie zum Selbstbewohnen zieht einem Geld aus der Tasche. Man zahlt in der Regel wesentlich mehr an Kreditrate + Hausgeld, als man es bei einer Mietwohnung zahlen würde. Besonders ein Eigenheim kauft man oft größer und teurer, als man es eigentlich benötigt. Und geht dabei oft weitere Kompromisse ein, wie bspw. einen weiteren Arbeitsweg.

Daher ist ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung zum Selbstbewohnen für mich keine Investition. Die eigene Immobilie generiert mir kein Einkommen (außer dann wenn sie irgendwann verkauft wird).

Oft können sich Häuslebauer oder -besitzer außer ihrer Immobilie keine anderweitige Kapitalanlage leisten bzw. brauchen die Rücklagen, falls mal was ist. Damit ist die eigene Immobilie zusätzlich ein Klumpenrisiko. Man legt damit oft alle Eier in einen Korb, anstatt zu diversifizieren.

Anders sehe ich eine Immobilie als Kapitalanlage. Immobilien als Investitionsobjekt haben ganz andere Eigenschaften, als sonstige Geldanlagen. U.a. profitiert man hier von der Inflation. Man verdient Geld mit dem geliehenen Geld der Bank. Im besten Fall hat man von Beginn an einen positiven Cashflow. So zahlt mir der Mieter die Schulden bei der Bank ab und vergrößert mein Vermögen.

Wie seht ihr das Thema?

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt lediglich meine persönliche Meinung dar und ist nicht als Anlageempfehlung zu sehen. Jeder Leser sollte sich seine persönliche Meinung bilden und danach handeln.