Die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferris – Buchvorstellung

Die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferris – Buchvorstellung

Ich habe das Buch von Tim Ferris verschlungen. Später in dieser Buchvorstellung schreibe ich noch, was das allerbeste an diesem Buch ist.

Timothy Ferris hat in seinem Leben schon spannende Auszeichnungen errungen. Er hält Rekorde im Tango-Tanzen und hat eine Landesmeisterschaft in einer Kampfsportart im asiatischen Raum gewonnen. Die Meisterschaft gewann er dadurch, dass er sich die Regeln zunutze gemacht hat.

Er baute sich ein Business auf, in dem er zunächst 15 Stunden am Tag arbeitete. Selbst als dies nicht mehr nötig war, wusste er zunächst nichts mit seiner Zeit anzufangen und arbeitete weiter viel nur um der Arbeit willen. Arbeit um der Arbeit willen. Work for work sake. Diesen Fehler soll der Leser nicht machen. Immer wenn er sich dabei erwischt, dass er nur beschäftigt ist, um beschäftigt zu sein, soll er diesen Zustand hinterfragen.

Diese Reihenfolge soll man für sein Business einhalten:

DEAL – Definition – Eliminierung – Automation – Liberation

Definition ist für mich selbsterklärend. Man definiert, was das Business sein soll. Man stellt sich dazu u.a. folgenden Fragen „Von welcher Gruppe bin ich Mitglied?“ „Was macht mir Spaß?“ „Womit kenne ich mich gut aus?“ Diese Frage sollen einen zu einer Nische bzw. zu einem Zielpublikum führen. Für dieses Zielpublikum entwickelt man dann ein Produkt.

Eliminierung ist auch beinahe selbsterklärend: Man streicht unnötige und zeitintensive Aufgaben. Man lässt unwichtige Dinge einfach weg.

Automatisierung: Man entwickelt Workflows und automatisiert seine Prozesse so, dass ein Eingreifen unsererseits nicht mehr erforderlich ist. Als Beispiele nennt er: Seinen Geschäftspartnern, die seine logisische Abwicklung machen, mehr Kompetenzen einzuräumen bis zu einer bestimmten Auftragshöhe, damit er weniger behelligt wird. Manchmal oder oft kostet dies Geld, schlägt sich aber in einer Zeitersparnis nieder = gewonnene Freihet.

Liberation: Seinen Wohnort oder sein Leben zu flexibilisieren. Müssen wir 12 Monate des Jahres im gleichen Land, in der gleichen Wohnung etc. wohnen? Man macht sich einfach Unabhängig vom Arbeitsort.

Für Angestellte gilt: DELA – sie sollen erst sicherstellen, dass sie nicht mehr ins Büro müssen, bevor sie ihre Aufgaben automatisieren.

Angestellte sollen eine Home-Office-Vereinbarung erwirken, indem sie ihrem Chef beweisen, dass sie im Home-Office effektiver arbeiten. Falls sich der Arbeitgeber nicht auf solche eine Vereinbarung einlässt und falls der Job auch keinen Spaß macht, empfiehlt er einen Jobwechsel.

Manche der Tools und Websites, die der Autor vorstellt, sind nicht mehr ganz zeitgemäß (meine Auflage war von 2007 glaube ich), dies tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.

Die neuen Reichen

Timothy Ferris lebt heute seine Träume. Er tingelt in der Welt herum, lernt Sprachen und Kulturen kennen und lebt selbstbestimmt. Die „neuen Reichen“, so nennt er die Gruppe, zu der er sich selbst zählt, warten nicht auf die Rente, um ihre Träume zu leben. Sie haben heute schon einen luxuriösen Lebensstil und fokussieren sich auf Erlebnisse, nicht auf Dinge. Die neuen Reichen nutzen ihr Business, um heute schon ihre Träume zu leben, nicht um Karriere zu machen. Sie machen sich nicht kaputt, nur um Erfolg zu haben.

Fazit

Insgesamt halte ich sein Buch für extrem gelungen. Es beinhaltet sehr viele Denkanstöße.

Das Allerbeste an diesem Buch habe ich euch noch versprochen: Es ist in voller Länge ohne Aufpreis bei Spotify hörbar. Und die Hörversion ist richtig klasse. Falls du keinen Premium-Account hast und wie ich auch noch nie hattest, kannst du es im kostenlosen Probemonat hören.

Worauf wartest du?

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