Immobilien-Cashflow negativ – die ungeschönte Wahrheit

Klar, der November ist noch längst nicht vorbei. Trotzdem sind die Mieten schon eingegangen und der Cashflow absehbar.

Daher zeige ich euch die ungeschönten Zahlen vom November.

Immobilien_negativer_cashflow
Quelle: pexels.com (Fotograf Aleksandar Pasaric)

ETW1: 36-qm-Appartement in Düsseldorf Wersten

Mein Mieter aus ETW1 hat keinen Job und die Miete coronabedingt von 600 auf 230 Euro gesenkt. BAM. Das tut weh.

Mein Cashflow sinkt dadurch von 149 auf Minus 221 Euro. Übrigens betrug der Cashflow im Oktober 199 statt 149 Euro, weil der Mieter im Oktober noch frühere Zahlungen ausgleichen konnte.

Jetzt ist insgesamt ein Betrag von 600 Euro aufgelaufen. So viel ist der Mieter im Rückstand.

Immerhin bezahlt er stets was er kann.

ETW2+3: 88 qm aufgeteilt auf 2 Wohnungen in Wuppertal Barmen

Der Cashflow von ETW2+3 beträgt nach wie vor Minus 129,76 Euro. Das ist u.a. der hohen Rücklage geschuldet, die ich für diese Immobilie selbst bilde.

ETW5: 50-qm-Wohnung in Alt-Erkrath

Der Cashflow beträgt wie erwartet 7 Euro nach eigenen Rücklagen.

Gesamtsicht

-343,76 Euro mit Immobilien im November.

Ich sehe besseren Zeiten entgegen.

Wenn man die aktuelle Zeit mit Corona berücksichtigt und weiß, dass der Mieter aus ETW1 in der Gastronomie arbeitet, dann ist es kein Wunder, dass der Cashflow so gesunken ist.

Irgendwann kommen sicher bessere Zeiten.

Was mich beruhigt, ist, dass die Tilgung insgesamt größer ist, als der negative Cashflow. D.h. dass ich immerhin tilge, wenn auch zurzeit teils aus meiner eigenen Tasche.

Im Grunde könnte ich auch zeitweise die eigenen Rücklagen zurückfahren. Das macht aber in meinen Augen keinen Sinn.

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