Garnixoderguru – alles über den veganen Weltverbesserer mit der CTSO-Aktie(-nspinnerei)

Garnixoderguru – alles über den veganen Weltverbesserer mit der CTSO-Aktie(-nspinnerei)

Wieso schreibe ich überhaupt über garnixoderguru? Weil ich immer wieder merke, dass Suchanfragen über die Search Console von Google reinkommen. Ich erscheine in den Ergebnissen für den Begriff garnixoderguru. Die Leute klicken dann aber nicht auf meinen Blog. Das möchte ich hiermit ändern. Was gibt es zu wissen über Garnixoderguru. Erst einmal: Seinen Namen weiß ich leider nicht.

Fakten über garnixoderguru

  • Er liebt seine Tochter
  • Er liebt seine Tina
  • Er will mal in einem Wohnmobil wohnen
  • Er ist Veganer
  • Er hat viele CTSO-Aktien
  • Er will andere Leute zum Veganismus bekehren
  • Er will „Nicht-Veganer“ auf seinem Blog ausschließen
  • Er führt eine Liste über CTSO-Aktionäre unter seinen Lesern
  • Er hat einen witzigen Schreibstil
  • Er ist beinahe Minimalist
  • Er verdient viel Geld
  • Er gibt viel Geld aus (insbes. für Unterhalt und Geschenke)
  • Er hat eine Art Hassliebe zu seinen Eltern

Und wer ist jetzt dieser Garnixoderguru. Er ist ein Mensch, der das Risiko einer Abmahnung für einen impressumsfreien Blog eingeht. Er ist zu finden auf: https://garnixoderguru.com/.

Was gibt es kritisches zu Gog (garnixoderguru) zu sagen? Er hat viele seiner Leser auf die CTSO-Aktie gebracht. Wahrscheinlich wird sich erst langfristig zeigen, ob das eine gute Idee war oder nicht. Ich weiß schon von einer Person, die damit ein kleines Bisschen Verlust gemacht hat. Diese Person hat glücklicherweise vor dem heftigen Absturz wieder verkauft. Genau wie ich. Ich habe nur Gewinn mit CTSO gemacht. Bei dem Kursverlauf eigentlich erstaunlich.

Ich finde, dass man Gog nicht den Vorwurf machen kann, die Leser zu CTSO zu verführen. Denn er schreibt immer dazu, dass man lieber ETF’s kaufen soll und ihm nicht nachahmen soll. Wieso machen ihm dennoch so viele nach? Ganz einfach: Er hat, als es gut lief, tolle Statistiken präsentiert. So kamen immer mehr Personen auf die Cytosorbents Aktie.

Ich würde schätzen, dass rund die hälfte seiner beständigen Leserschaft investiert ist.

Und wer einmal auf den Guru kommt, der vergisst ihn nicht so schnell und kehrt auf seine Seite zurück. Sehr witzig und lesenswert. Viele mögen seinen Schreibstil sehr.

Hier in diesem Artikel erwähne ich garnixoderguru. Und weil allgemein wenig über ihn zu finden ist im Netz, erscheint mein Beitrag oft in den Suchergebnissen. Dennoch wird er nicht oft geklickt. Ich hoffe, dass dieser Beitrag sich besser schlägt. Und Ich geb’s ja zu: Ich will nur Aufmerksamkeit und Leser anlocken.

Ich hoffe, dass unser lieber garnix nicht sauer auf mich ist, weil ich einen Artikel über ihn geschrieben habe.

Heute habe ich mich mit Walterepp, dem Schreibsuchti getroffen. Das Treffen war richtig toll. Er hat mir vieles zum Nachdenken gegeben.

Jetzt versuche ich, das, was er mir erzählt hat, umzusetzen.

P.S. diesen Artikel habe ich versehentlich zurückdatiert. Eigentlich sollte er erst in ein paar Tagen erscheinen.

17 Gedanken zu “Garnixoderguru – alles über den veganen Weltverbesserer mit der CTSO-Aktie(-nspinnerei)”

  1. War mal amüsant zu lesen, als die Webseite noch Freiheit52 hieß und ein Segelboot das Hintergrundbild war.
    Der originelle Scheibstil hat stark nachgelassen, was zu lernen gibt es auch nicht, nur noch das Prinzip Hoffnung auf CTSO. Immer mehr garnichts, Lichtjahre vom guru entfernt. Am Ende steht dann das Erbe für die finanzielle Freiheit.

      • Hallo Tanja,
        der launige Scheibstil hat bestimmt immer noch einen gewissen Unterhaltungswert und hilft dem garnix, als coole Socke rüber zu kommen. Ist aber weit von seinen Anfängen als Blogger im letzten Jahrtausend entfernt, auch wenn es mit Freiheit 52 kurz so schien, als könnte er das Niveau halten.
        Immerhin hat es noch gereicht , sich eine Gemeinde mit CTSO Jüngern aufzubauen, also doch guru?
        Als Finanzblog und für FIRE Interessierte besteht aber die Gefahr von unangenehmen Nebenwirkungen.
        Im Job überfordert, im Rückspiegel ein Trümmerfeld, CTSO als letzte Hoffnung, es noch aus eigener Kraft zu schaffen.
        Kein gutes Beispiel, auch wenn es wohl immer noch cool und locker rüberkommt.

        Liebe Grüße,
        Tom

  2. Ich finde es schwierig über jemanden ohne Impressum zu richten, wenn man selbst ein abmahnfähiges Impressum hat. Letzten Endes kommt es ja auf das Gleiche hinaus.

    • Hallo Hobel,

      Meinst du ich richte über ihn? Wegen des Titels Aktienspinnerei??

      Inwiefern ist denn mein Impressum abmahnfähig? Darfst mir gerne genauere Hinweise geben? Ich bin eine Privatperson.

      Viele Grüße

      • In Kurzform:
        – die Angaben im Impressum als Grafik auszuführen, ist abmahnfähig (ob es rechtlich durchgeht, kann man gerne in einem gerichtlichen Verfahren selbstständig erleben- wenn man daran Interesse hat) . Hintergrund: Bei der Darstellung als Grafik kann nicht gewährleistet werden, dass die korrekte Anzeige garantiert werden kann (u.a. z.B. für blinde Personen / Blindensoftware).
        zum Thema Privatperson: unerheblich. Zu dem eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt werden kann => siehe Affliate Links „Buchtipps“

  3. Wie macht man es denn, wenn man einen Blog betreiben will, aber unerkannt bleiben möchte? Muss man eine Ltd. auf den Caymans gründen? xD

  4. Hallo Hobel,

    danke für die Erläuterung. Ich hatte Mal gehört, dass es sogar eine Empfehlung ist, das Impressum als Bild zu machen. Ich kann mich aber auch täuschen.

    Gewinnerzielungsabsicht? Bislang strebe ich Kostendeckung an und erreiche dies knapp.

    Liebe Grüße

    Tanja

  5. Jetzt wird das Eis immer dünner.

    Wenn Sie „zugeben“, dass Sie keine Gewinnerzielungsabsicht haben, wird das steuerlich sehr interessant.

    Sie haben nur prinzipiell nur zwei Möglichkeiten:

    1. Hobby oder
    2. Gewerbe mit Gewinnerzielungsabsicht.

    Ansonsten kann es ganz schön unangenehm werden.

  6. Es kann eine Empfehlung gewesen sein in Bezug darauf, dass eine Suchmaschine den Text natürlich auch nicht crawlen kann und man mit seinen „privaten“ Daten nicht auffindbar ist. Wenn man diesen Effekt erreichen wollte, sollte man lieber einen „noindex“ setzen, sodass die Seite nicht in den Google Index aufgenommen wird.

    Der Trugschluss besteht vielfach. Wie auch beim Thema 1 ist halbgares Wissen hier ein schlechter Berater. Möchte auch nicht den Oberlehrer spielen.
    Ich empfehle insb. eine Studium der Gewerbeordnung § 14 und des Einkommensteuergesetzes (EStG) § 15.
    Empfehlung: ein Gewerbeschein ist nicht teuer und schnell zu bekommen. Dann gibt es Post vom Finanzamt -> Kleinunternehmerregelung (Anleitungen gibt es zu Genüge) und gut. Bürokratisch ist das nicht so komplex, wie man sich das immer vorstellt.

    Und abschließend, auch die Seite „Empfehlungen“ ist abmahnfähig. Die Links sind nicht als Affiliate-Links bzw. Werbung gekennzeichnet. Hier kommt zum Tragen: Kennzeichnungspflicht von kommerzieller Kommunikation nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 des Telemediengesetzes. Demnach muss Werbung klar als solche erkennbar sein.

    Nachlässigkeit kann schnell Geld kosten. Muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er unterwegs sein möchte. Bitte als nett gemeinte Tipps aufnehmen – es ist kein Meister(in) vom Himmel gefallen.

    • Danke Hobel, am Anfang klang dein Kommentar als Kritik an mich. Jetzt ist es konstruktiv und das finde ich gut. Das mit dem Finanzamt weiß ich und werde ich in Zukunft machen. Bisher gibt es keine nennenswerten Einnahmen vom Blog. Die Links werde ich kennzeichnen, danke auch für den Tipp. Bislang wurde darüber nichts bestellt. 😉

      • Ein letzter Satz dazu: ob ganz wenig, wenig oder viel Einnahmen ist dem deutschen Finanzamt schnuppe. Wir leben immer noch in Deutschland 😉

        • Gibt wie gesagt auch Liebhaberei. Wenn ich nämlich anfange, kosten abzusetzen ohne Einnahmen dann ist das Finanzamt ganz schnell dabei, es als Liebhaberei einzustufen.

          • Na gut noch etwas ;): Liebhaberei ist steuerrechtlich ein sehr schwieriges Terrain. Man könnte auch sagen, ein Damoklesschwert.
            Glaube nämlich, dass man mit einem Finanz-Blog und Affiliatemarketing durchaus Geld bzw. Gewinn erzielen kann. Man könnte vermuten, dass ein Finanzamt das auch so sehen könnte. 😉

            Die echte „Liebhaberei“ kann man so sehen, wo mehr Hobby sowie persönliche Neigung als Gewinnerzielung und Wirtschaftlichkeit Motive einer Tätigkeit sind. Ein Beispiel wäre z.B. eine Blumenzucht zu betreiben.
            Bevor ich in eine solche Diskussion mit einem Beamten komme, würde ich lieber den einfacheren Weg wählen.

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