Levermann-Experiment Stand 14.12.2018 – der neue Tiefpunkt

Vor einiger Zeit hatte Toyota nicht mehr genügend Punkte und ist rausgeflogen mit einem satten Verlust von 160,75 Euro.

Lyondellbasell Industries hat sich leider als Reinfall erwiesen und musste ebenfalls aufgrund Punkteverlusts verkauft werden. Hier beträgt der Verlust ganze 213,44 Euro.

Ich freue mich, an dieser Stelle Dialog Semiconductors begrüßen zu dürfen.

Ich habe, weil das Depot etwas eingeschmolzen ist nur eine Position ersetzt und nicht beide.

Jetzt zeigt sich folgendes Bild:

Levermann_Susann_Finanzmix_Finanzmixerin_Depot_Stand_Dezember_2018

Es gab die nachfolgenden Zu-/Abflüsse (durch Dividenden/Verkäufe) im gesamten Experiment:

-213,44 EUR Verkauf Lyondellbasell Industries
-160,75 EUR Verkauf Toyota
+ 11,50 EUR Dividende Toyota
+ 11,81 EUR Dividende Verizon
7,25 EUR Dividende Eastman Chemical
+  6,45 EUR Dividende VIACOM
+  5,65 EUR Dividende Lyondellbasell
-241,15 EUR Verkauf ZEAL Network
+11,36 EUR Dividende Aroundtown
+43,75 EUR Verkauf Delta Air Lines
+ 7,07 EUR Dividende Eastman Chemical
+ 6,38 EUR Dividende VIACOM
-95,85 EUR Verkauf Lufthansa
+15,02 EUR Dividende Accentro Real Estate
– 1,85 EUR Verkauf ZEAL Network (zwischenzeitlich)
+ 7,76 EUR Dividende Eastman Chemical
-60,30 EUR Verkauf 3i Group
+ 5,52 EUR Dividende Delta Air Lines

Das macht unterm Strich 633,82 Euro realisierten Verlust aus den Levermann-Positionen. Dazu kommt ein derzeitiger Buchverlust in Höhe von 15,60 Euro. Ich habe also bisher knapp 650 Euro verloren mit der Strategie.

Das Levermann-Experiment begann ich mit ein paar Positionen Mitte Februar.

So sah das Chart des MSCI World im gleichen Zeitraum aus:

 

Levermann_Susann_Finanzmix_Finanzmixerin_MSCI_World_Vergleich_Anlage_Geldanlage_Vergleich_Februar_bis_Dezember

(Quelle: Onvista.de)

Ich wäre also im selben Zeitraum mit einem langweiligen ETF wesentlich erfolgreicher gewesen.

Ich ziehe das Experiment weiter durch. Langfristig wird sich zeigen, ob es etwas taugt.

Das „Original“ Levermann-Experiment findet ihr bei petrawolff.blog. Sie ist disziplinierter und strukturierter unterwegs.

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keine Anlageempfehlung dar.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Hallo, auch wenn ein ETF für die meisten ohne große finanzielle Kenntnisse eine der besten Geldanlagen darstellt ist es doch immer wieder erstaunlich, dass es für Leute, die sich mehr mit Aktien auskennen, ebenfalls selten möglich ist, einen Indexfonds zu schlagen. Viel Erfolg weiterhin!

  2. Naja, wenn Fondsmanager keine Überperformance hinbekommen, wieso sollte ich es schaffen 😉 aber wir werden langfristig sehen, ob die quantitative Strategie nach Levermann sich lohnt

  3. Hallo Tanja,

    mit nur ein paar Aktienpositionen hat man natürlich eine höhere Volatilität im Depot.
    Im besten Fall sollte man davon natürlich in steigenden Märkten auch mehr profitieren als ein schnöder Indexfonds.

    Aber Levermann ist und bleibt natürlich ein Experiment, dass sich langfristig noch bestätigen muss.

    LG,

    Tobias

    1. Hallo Tobias,
      Ja, so ist es. Ich hoffe auch, dass ich bei steigenden Märkten vor dem Index liegen werde. Jetzt ist nicht der beste Zeitpunkt

  4. Hallo Tanja,

    schön, dass Du uns an dem Experiment teilhaben lässt. Du zeigst es auch ganz ehrlich, wenn mal was nicht so toll läuft. Das macht Deinen Blog viel wertvoller als alle, die sich mit tollen Profiten selbstbeweihräuchern und verschwinden, wenn es schief geht.
    Für einen Vergleich mit dem MSCI fehlt die Angabe, was Deine 650 EUR Verlust in % bedeuten. Viel schlechter als der MSCI kommst Du doch gar nicht raus, der DAX liegt wohl deutlich tiefer als Dein Levermann Depot.
    Nur ein Faktor arbeitet gegen Dich: Das Hin- und Her macht die Tasche leer. Durch das kleine Depotvolumen hast Du recht hohe Kosten. Du hattest insgesamt 20 Käufe oder Verkäufe und bei 5 EUR Transaktionskosten und bei gut 8 k Depotvolumen wären das 1,2 % Transaktionskosten (TER, wenn man Deine Aktivität als Fonds sieht). Ein Einmalkauf eines günstige ETF hätte dann 1 x 5 EUR = 0,06 % + 0,2 % TER des ETFs gekostet.

    Viele Grüße und schöne Weihnachstage

    Julian

    1. Hallo Julian, ja ich zeige ungeschönt auch die Verluste. Du hast natürlich Recht, dass ich keine Prozentangabe habe. Und das mit dem hin und her ist auch richtig. Die TER ist hoch… dennoch geht es beispielsweise bei Petra Wolff auch… trotz vielem hin und her hat sie gute Gewinne gemacht

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