Mein Levermann-Experiment – Grundsätzliches und Update

Susan Levermann hat mit ihrem Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ Kriterien herausgearbeitet, die eine Überperformance am Aktienmarkt einbringen können. Für jedes Kriterium wird eine Punktzahl von -1, 0 oder 1 vergeben. Hier kannst du dir bspw. die einzelnen Kriterien anschauen. Ab einer Punktzahl von 4 erhält eine Aktie ein Kaufsignal, wenn die sie ein Large Cap ist. Sonstige Aktien müssen mindestens 7 Punkte erreichen. Ein Verkaufssignal gibt es ab 2 Punkten oder weniger für Large Caps, oder ab 4 Punkten bei sonstigen Aktien.

Veränderungen in meinem Levermann-Experiment

Ich orientiere mich bei Verkäufen nicht mehr an Petra Wolff, sondern an der Seite Levermann24. Petra Wolff hat in ihrem Experiment abgewandelte Kriterien festgelegt für Käufe und Verkäufe. So kauft sie generell erst ab 7 Punkten, egal, ob es sich um eine DAX-Aktie handelt, oder um eine sonstige. Sie verkauft ab 3 Punkten abwärts. Hier geht’s zu ihrem Blog.

Ich wende die Levermann-Strategie in Reinform an. Dies bedeutet konkret:
Zukünftig werde ich verkaufen, wenn eine DAX-Aktie weniger als 3 Punkte hat, oder eine sonstige Aktie, wenn sie weniger als 5 Punkte hat.

Update

Der erste Unterschied zu Petra Wolff ist, die Lufthansa zu halten, anstatt sie abzustoßen. Die Lufthansa hat derzeit 3 Punkte nach Levermann und wird nach meinen Kriterien gehalten, nach denen von Petra Wolff ist sie rausgeflogen.

Ich habe noch einen kleinen Fehler begangen: ZEAL Network hatte augenscheinlich nach Levermann24 nicht mehr genügend Punkte. Ich hatte mich hier aus Versehen auf 4 Wochen alte Daten gestützt. Gestern hatte ich bereits eine Limit-Order aufgegeben, die heute ausgeführt wurde. Ich kaufte die Aktie heute etwas teurer wieder zurück, da sie laut aktuellen Levermann-Daten die Liste der Topscorer anführt.

Mein Levermann-Experiment läuft bisher nicht schlecht an. Die Performance ist momentan leicht positiv, obwohl der allgemeine Markttrend in dem Zeitraum nicht klar nach oben zeigt.

Das Levermann-Experiment mache ich seit dem 12.02.2018. Es steht jetzt mit 0,7 % im Plus.

Das Chart des MSCI World sieht in der gleichen Zeit so aus:

Bild_Benchmark_Levermann

Quelle: onvista.de (Stand 30.04.2018)

Fazit

Das Levermann-Depot mit den fünf Positionen steht gar nicht so schlecht da.

Wer mehr über mein Levermann-Experiment wissen möchte, der kann oben im Menü unter Blog die Kategorie „Levermann-Experiment“ auswählen. Dort finden sich alle Beiträge zum Experiment. Alternativ findest du hier den Link: Ein Bisschen Levermann.

Disclaimer: Dieser Beitrag dient nicht der Anlageempfehlung.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo Tanja,

    solche Fehler wie mit Zeal Network können passieren.So etwas muss ein gutes System vertragen. Hauptsache, man geht souverän damit um, und das hast Du getan. Mir sind zwischendrin in meinem Experiment auch öfter Fehler passiert, und ich denke, es wäre nicht besser gelaufen ohne diese. Werden auch sicher nicht die letzten sein. Der Faktor „Mensch“ spielt eben immer mit.

    Wenn ich es aus Deinen Artikeln richtig verstanden habe, hast Du kein festes Budget vorgegeben, sondern steckst Geld in das System hinein, wenn Du eine Position kaufen willst, oder? Die Positionsgrößen hast Du Dir auch nur so ungefähr vorgegeben, Du hast eine Vorliebe für runde Stückzahlen, stimmt’s? Hast Du ein Extra-Depot für dieses Experiment, oder lässt Du die Levermann-Positionen so neben anderen in Deinem Gesamtdepot? In dem Fall wird es wohl schwieriger sein, die Gesamtperformance nur vom Levermann-Teil zu verfolgen.

    Auf jeden Fall freue ich mich, das hier weiter zu verfolgen.

    Viele Grüße
    Petra

    1. Hallo Petra,

      Schön dass du vorbeischaust 🙂

      Das mit den Fehlern ist sicherlich so wie du sagst.

      Nein ich habe kein festes Budget. Ich denke aber auch, dass 10 Positionen eine gute Größe sind. Ja das stimmt, ich kaufe gerne in 10er Einheiten also Möglichstes rund. Die Positionsgrößen variieren zwischen 1000 und 2000 genau, also keine exakten Positionsgrößen.

      Ich habe bisher noch kein extra Depot sondern nur eine Extra Watchlist. Darin kann ich auch die Performance tracken. Ich werde aber mit den Levermann-Titeln wechseln in ein Extra Depot bei einem anderen Anbieter.

      Viele Grüße und ich freue mich immer auf deine Levermann-Dienstage

      1. Hallo Tanja,

        wenn du die Positionen im Depot belassen willst und dennoch die Performance separat tracken willst, kann ich das kostenlose Tool Portfolio Performance empfehlen (kennst du vielleicht sogar). Das kann ein bisschen mehr Kennzahlen als eine Watchlist rausspucken und du behälst den Überblick.
        Gegen ein extra Depot würde natürlich auch nichts sprechen, es gibt ja inzwischen viele gute Anbieter, wo das Depot nix kostet. =)

        Bin weiterhin gespannt auf die langfristigen Ergebnisse deines Experiments.

        Beste Grüße
        Nico

        1. Vielleicht ist das Programm als Ergänzung gut 😉 bisher habe ich es nicht. Danke für den Hinweis

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