Optionen – Verkauf von Put Optionen als Stillhalter

Ich habe schon an früherer Stelle über Optionen geschrieben. Etwa hier: Optionen – Meine ersten Gehversuche bei Stillhaltergeschäften. Oder hier: Optionen – meine Strategie und erste Lerneffekte.

Optionen – Die Idee hinter Short Puts

Die grobe Idee ist, Optionen auf Aktien zu verkaufen, die man sich sowieso ins Depot holen würde. Also man nimmt eine Prämie dafür ein, dass man die Aktie auch später zu einem jetzt festgelegten Preis kauft.

Wenn eine Aktie zum Beispiel heute bei 12,50 Dollar steht, bin ich bereit, diese am 15. Mai zu 12 Dollar zu kaufen unabhängig davon, wo die Aktie dann notiert. Dafür bekomme ich bspw. eine Prämie von 30 Dollar. So verringere ich meinen Einstiegskurs im Vergleich dazu, wenn ich mir die Aktie jetzt für 12,50 Dollar ins Depot lege. Es kann natürlich sein, dass die Aktie steigt. Dann bekomme ich keine Aktien eingebucht und behalte die Prämie.

Wenn man bspw. ein Konto bei interactive brokers hat, dann zahlt man wesentlich weniger an Gebühren pro Order.

Mit einer Option werden einem im Fall des Einbuchens 100 Anteile eingebucht. Eine Option ist also ein 100er-Paket Aktien.

Steuerlich ist einiges zu beachten bei Optionsgeschäften. 2018 ist mein erstes Steuerjahr für die Optionen. Ich habe aber ohnehin einen Steuerberater.

Meine Short Puts

Ich habe in der Vergangenheit vor allem Puts auf nominal kleine Aktien verkauft. Mein Optionsdepot ist noch klein. Darunter waren Barrick Gold (GOLD), Micron Technology (MU), Snapchat (SNAP), Gentex (GNTX), Prospect Capital (PSEC), GE, AMD, HCP und LB.

Ich stecke nicht viel Aufwand in diese Geschichte. Habe aber ein paarmal gerollt: Optionen in die Zukunft verschoben, um sie nicht eingebucht zu bekommen.

Ich habe Mal 300 SNAP Aktien eingebucht bekommen. Die waren zu Beginn ganz schön im Minus. Nach den Quartalszahlen stieg die Aktie enorm und aus dem Buchverlust wurde ein ansehnlicher Gewinn, den ich realisierte, indem ich die Aktien verkaufte.

Mein cumulative Return in der gesamten Zeit (über ein Jahr, ca. 14 Monate) liegt bei über 17 Prozent.

Ob das Glück war oder ein gutes Händchen vermag ich nicht zu beurteilen.

Was hältst du von der Idee? Puts zu verkaufen und als Stillhalter zu agieren?

Magst du dich mit der Materie beschäftigen? Hier bei banxtrading.de kannst du sehr viel zum Thema lernen. Das ist die Wissensrubrik von Banxbroker und beinhaltet die früheren Artikel von Chri von easydividend.net. Die Artikel sind von einem seiner Blogs umgezogen nach banxtrading.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist keine Anlageempfehlung.

10 Gedanken zu “Optionen – Verkauf von Put Optionen als Stillhalter”

  1. Das ist GENAU MEIN Ding! 🙂

    Wer mit Optionen und diese regelmäßig verkauft, dabei gut auf sein Risiko achtet, dem stehen alle Wege zu einem stetigen Einkommen offen!

    Beste Grüße
    Patric

  2. Hey Tanja,

    absolut, ja! Teilweise überdeckt der Netto-Cashflow daraus inzwischen unsere Mietkosten.

    Du hast bestimmt schonmal vom „Wheel of Fortune“ gehört, oder? Bei Interesse können wir uns gern auch mal per E-Mail austauschen.

    Beste Grüße
    Patric

  3. Hey Tanja,
    ich betreibe den Optionshandel seit 2017 und finde das Optionen verkaufen eine sehr tolle Strategie. Ich peile 2% Rendite pro Monat und das ist auch möglich. Bisher kann ich mich nach 2 Jahren auf keinen Fall beklagen. Nebenbei läuft das Thema Dividenden aber auf jeden Fall weite.

    VG, Markos

    • Hallo Markos,

      2 Prozent pro Monat klingt echt gut. Wahrscheinlich sind meine Positionen noch so klein, dass die Ordergebühren (banxbroker) zu viel ausmachen

  4. Hallo Tanja,

    ich würde unglaublich gerne bei Optionen einsteigen, finde aber nicht so recht den Anfang. Ein Depot bei IB habe ich bereits, ich brauche nur noch das Know- how. Kannst du etwas empfehlen? Stillhalter als Strategie würde mir vollkommen reichen.

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