Mein Geldmagnet

Geldmagnet

Geldmagnet? Was soll das sein?

Nach Alex Fischer ist ein Geldmagnet ein separates Konto, auf das man 10% all seiner Einnahmen einzahlt, ohne jemals wieder etwas abzuheben.

Dieses Konto, dessen Geldbetrag nur wächst und niemals schrumpft, führt angeblich dazu, dass die anderen Konten mit wachsen. Der Geldmagnet zieht das Geld nur so an.

Man weiß nicht, wie die Magie dahinter ist. Es kann psychologisch sein: Ich sehe, dass mein Kontostand nur wächst: Ich lebe in Fülle. Das wirkt sich auf mein Denken aus, was sich auf meinen Geldfluss auswirkt.

Sehr stark dürfte der Effekt bei Menschen auftreten, die in der Vergangenheit nicht gespart haben. Die 10 Prozent Sparsumme jeden Monat führt zu einem gesteigerten Bewusstsein über Geld und erzeugt ein positives Mindset. Das führt dazu dass noch mehr Geld gespart und eingenommen werden kann.

Ein anderer psychologischer Effekt könnte der Sicherheitsaspekt sein. Wer neben seinem Notgroschen noch einen Geldmagneten hat, der dürfte sich sicherer fühlen als zuvor. Man hat hohe Reserven. Die sollen nicht angetastet werden, sind aber existent.

Bei mir ist es der Fall, dass ich mich sicherer fühle mit dem Magneten.

Nie darf dieses Konto angefasst werden. Niemals. Alex Fischer rät, den TAN-Block wegzuwerfen und das Konto bei einer Bank führen, bei der man zuvor kein Konto hatte. Bloß nicht in Versuchung kommen. Und man hat Hürden, an das Geld ranzukommen.

Mein Selbstversuch mit dem Geldmagneten

Ich richtete meinen Geldmagneten ein. Skeptisch genug war ich. Ich glaube nicht alles.

Und was soll ich sagen? Es funktioniert. Seit ich das Geldmagnet-Konto habe, habe ich auf meinen anderen Konten jeden Monat mindestens eine Zahlung „außer der Reihe“, die es früher evtl. nicht gegeben hat. It’s Magic.

Dass ich diese „Sonderzahlungen“ habe, ist schön anzusehen und lässt mich an den Geldmagneten glauben. Ich füttere ihn und lasse ihn zu einem ordentlichen Berg anwachsen.

Anfangs machte ich es strikt nach der Vorgabe: Alle Einnahmen minus fixer Kosten und hiervon 10%. Das mit den kleinteiligen Einnahmen war mir zu aufwendig und ich nahm 10% meines Nettogehaltes (ohne die Fixkosten abzuziehen).

Als mir das Konto langsam zu groß wurde, um es im gleichen Tempo weiter zu füttern, fuhr ich mit 5% fort.

Fazit zum Geldmagneten

Ich weiß nicht, wie die Wirkung dieses magischen Geldmagneten ist, ich weiß nur, dass er bei mir wirkt.

Die Verführung ist groß, an den Haufen ran zu gehen. Es ist ein hübsches Sümmchen. Und man könnte mit dem Geld viel anstellen. An Ideen mangelt es Niemandem, ob zum Ausgeben oder zum Investieren.

Ich werde der Verführung nicht nachgeben. Ich möchte, dass die Wirkung anhält.

Ein Hoch auf den Geldmagneten.

Interessiert an einer Rezension des Buches „Reicher als die Geissens – Mit null Euro Startkapital in fünf Jahren zum Immobilien-Millionär“? Bei der Exstudentin gibt es eine. Hier geht’s lang.

Hast du Erfahrungen mit dem Geldmagneten gemacht? Wirkt er bei dir?

Sicher dir das Buch von Alex Fischer: http://go.finanzmixerin.81229.digistore24.com/* (als Hörbuch*). Ich habe das Buch durchgelesen und es mir im Anschluss als Hörbuch geholt und mehrfach gehört.

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10 Gedanken zu „Mein Geldmagnet“

  1. Hallo Tanja,
    danke – die Idee gefällt mir! Ähnlich ist die Strategie gleich nach dem Gehalt den Betrag vom Girokonto zu reduzieren. Das quasi gekürzte Gehalt reicht für die Ausgaben und das unterstützt deinen Geldmagnet. Ob das nun Investments in Fonds, ETF, Aktien oder Sparkonto als Geldmagnet ist macht glaube ich keinen Unterschied mehr. Der springende Punkt ist in deinem ersten Satz – es nie zu reduzieren und daran zu glauben.
    Auf jeden Fall ist es auch eine gute Idee zu sparen!
    Viele Grüße
    Bergfahrten

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  2. Es ist eine gute Idee. Aber ich sehe das mit dem Geldmagneten im weiteren Sinne. Es wäre schade, nur ein extra Konto zu nutzen, wo sich das Geld dann einfach nur sammelt. Wenn man es für sich arbeiten lassen kann, hat das sicher eine viel stärkere magnetische Wirkung.
    Eine andere Idee, die ich mal irgendwo gehört habe, besteht darin, dafür physisches Gold und Silber (Münzen oder kleine Barren) zu kaufen. Nicht zum Zweck der Geldvermehrung, sondern zur Sicherung für den Notfall. Aber auch ein „Geldmagnet pur“, bei dem man einfach nur spart und liegen lässt ist immer noch besser, als nichts in dieser Richtung zu unternehmen.

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  3. Ich habe gemäss RADG jahrelang Geld einbezahlt, aber nicht viel bemerkt (Zusatzgeld). 😑
    Nun habe ich erstmals Geld entnommen, weil ich eine Chance für ein kurzfristiges Darlehen bekam, zu 20 % ! Das Geld werde ich dann wieder einzahlen.

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