Wie ich aus 0 Euro 6228 Euro machte – mit einer Immobilie – Und wie dir das auch gelingt

Aus nichts etwas machen?

Das klingt irgendwie unseriös?

Doch warte:

Ich habe meine erste vermietete Immobilie zu 110 Prozent inkl. aller Nebenkosten finanziert.

Daher steckten genau 0 Euro Eigenkapital in dieser.

Monatlich erhielt ich zu Beginn einen Cashflow von ca. 60 Euro. Wenn ich eigene Rücklagen bilde, sind es noch 24 Euro Cashflow.

24 Euro jeden Monat geschenkt.

Und einen größer werdenden Instandhaltungstopf.

Ich gehe in diesem vereinfachten Beispiel davon aus, dass die Mieterin 3 Jahre wohnen bleibt.

Macht 3*12*24 = 864 Euro geschenkt. Plus einen Topf von 1296 Euro fürs Streichen o.ä.

Die erste Wohnung kaufte ich in 2016, d.h. jetzt sind wir im Jahr 2019. Irgendwie gelang es mir nach einem Griff ins Klo, wieder ordentliche Mieter zu finden und die Miete aufgrund von Teilmöblierung um 125 Euro anzuheben.

Macht 149 Euro Cashflow bis heute.

3*12*149 = 5364 Euro.

Plus die 864 Euro sind wir bei 6228 Euro Gesamtcashflow.

Von den 6*12*36 (=2592) Euro Rücklage musste ich natürlich die Möblierung, einen kurzfristigen Mietausfall und kleinere Handwerkereinsätze bezahlen. Das war machbar.

Klar, bekam ich das Geld nicht geschenkt. Ich hatte bestimmt über 40 Stunden Arbeit mit der Immobilie. Vielleicht deutlich mehr.

Doch rechnen wir Mal mit 80 Stunden Arbeit. 77,85 Euro Stundenlohn. Und das ist schon ein guter Puffer enthalten.

Doch du ahnst es: So entspannt ist es nicht immer.

Die vermietete Einheit in Erkrath machte zum Beispiel deutlich mehr Arbeit. Und die in Wuppertal bringt wesentlich weniger an Cashflow.

Ich habe mir also das Sahneobjekt herausgesucht.

Um dir zu zeigen: Es ist möglich. Aus nichts viel zu machen.

Das geht auch heute noch.

Auch bei den gestiegenen Zinsen.

Der Kaufpreis muss aber heutzutage extrem gut sein, damit man bei einer 110 Prozent Finanzierung noch gut bei wegkommt.

Und du musst Bock auf Immobilien haben.

Wenn du jetzt angefixt bist, schau hier: Wie findet man Eigentumswohnungen mit positivem Cahflow?

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5 Gedanken zu „Wie ich aus 0 Euro 6228 Euro machte – mit einer Immobilie – Und wie dir das auch gelingt“

  1. Kann immer noch klappen.
    Wir haben selber3 Mietimmobilien in den letzten 8 Jahren gebaut. Wir haben so ziemlich alles an Förderung mitgenommen, was es gab. Alle Mietüberschüsse flossen als Sondertilgung wieder ein.
    Heute sind alle drei Immobilien save.

    Ein Neubau würde so leicht heute nicht mehr funktionieren, aber junge Gebrauchte kommen jetzt auf den Markt. Aber ohne Eigenkapital wird es teuer. Am bestens man bekommt den Grenzzins der Banken heraus und riskiert bis zu dieser Grenze Eigenkapital, wenn möglich.

    Lg
    Plutusandme

    Antworten
    • Hallo ihr beiden,

      danke für den wertvollen Kommentar.

      Das war auch für mich ein Grund, Mal wieder bei euch reinzuschauen.

      Liebe Grüße

      Tanja

      Antworten
  2. Was heißt denn die 3 Immobilien sind save? Bereits abbezahlt?

    Das stimmt dass es ohne EK teuer wird.

    Meint ihr mit Grenzzins den Zinssatz, der am günstigsten ist? Wo mehr EK nicht zu noch niedrigeren Zinsen führt?

    Lg

    Antworten
    • Ganz genau sieht es so aus:
      1. Immobilie abgezahlt
      2. Immobilie bekommt 2023 noch eine Sondertilgung und läuft dann 2024 aus , auch abgezahlt.
      3. Immobilie , hier wurden alle Förderkredite zusammengefasst, sowie die Darlehn zeitlich so gestreckt, das diese durch Verträge, in denen Vermögenswirksame Leistungen fliessen ( heißt das eigentlich noch so ? ) abgelöst werden.

      Zur Zeit tragen die Mieten von 2 Immobilien alle 3 Immobilien zuzüglich der Ansparung der Sondertilgung.. Darum aus unserer Sicht : ” Save”

      Grenzzins hast Du richtig erklärt. Oder andersherum, wo weniger Eigenkapital zu deutlich höheren Zinsen führt.

      LG

      Antworten

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